*Anleitung* Wie man Schokomilch-Lollis macht (Schokolade trifft heiße Milch)


Ich bin absolut kein Schokoladensuchti.... ich gehöre zu denjenigen, die sich ein Stück von der Schokoladentafel abbrechen, futtern, die restliche Tafel weglegen und wochenlang die Tafel nicht wieder anrühren.

Es soll ja Leute geben, die eine angefangene Schokoladentafel nicht weglegen können :o) ... das ist mir vollkommen fremd.

So war es bei mir auch schon immer üblich dass SchokoWeihnachtsmänner und -Hasen monatelang bei mir rumkullern. Der Highscore liegt bei 1 Jahr, 6 Monate (SchokoOsterhase).

Irgendwann habe ich dann Weihnachtsmänner und Hasen verbacken.

Seit etwa 2 Jahren bin ich Anlaufstelle für verweiste Weihnachtsmänner und Hasen. 
Seitdem man im Familienkreis weis, dass ich die süßen Kerle verbacke, bekomme ich das Zeug, nach Ostern und Weihnachten, tütenweise geschenkt. 
Irgendwie isst bei mir in der Familie kaum einer Schokolade / bzw. spielt kaum einer ausgiebig mit Lebensmitteln (kocht/backt).

Verbacken war mir irgendwann aber auch zu langweilig .... so bin ich dann zu den Schokomilch-Lollis gekommen. 

Diese lassen sich in ein super schnelles/unkompliziertes/einfaches/hübsches Geschenk verwandeln. 

Da ich ja zum Nikolaus ein paar schicke Pralinenformen bekommen habe, musste ich euch gleich mal ein Tutorial machen *grins*.



So wird`s gemacht:




Es ist kein Rezept geworden sondern ehr ein Tutorial. 
Ihr werdet also keine Mengenangaben finden. (braucht man auch nicht)

Tipps:


Formen:
Ihr könnt Pralinenformen, MiniKuchenkormen oder auch Cupcakeformen verwenden. Wichtig ist nur, dass ihr Silikonformen verwendet. 


Muffinformen: 
(max. bis zur Hälfte befüllen) ist die passende Größe für absolute Schokojunkies

MiniKuchenformen: 
hier passt eine ordentliche Portion Schokolade rein (ca. 30 g) und ist somit auch für Schokosuchtis geeignet

Pralinenformen: 
Für Leute wie mich (die nicht oft Schokolade essen und somit nicht die volle Schokodröhnung brauchen) sind die Pralinenformen perfekt.


Auf dem Foto seht ihr mal den Größenunterschied von MiniKuchenform und Pralinenform.


Einsatzmenge:
für den Gelegenheits-Schokonascher: 
1 Lolli (Pralinenform) für eine normal große Tasse heiße Milch

für den Schokosuchti: 
1 Lolli (MiniKuchenform) für eine normal große Tasse heiße Milch



Schokolade oder Kuvertüre?:
Ich habe beides ausprobiert und es funktioniert auch beides. Leute die es nicht ganz so schokoladig mögen, die können auch gern Kuvertüre verwenden. Da Kuvertüre aber nicht so süß ist, sollte man noch etwas Zucker hinzugeben. (Zucker und Kuvertüre werden zusammen im Wasserbad geschmolzen)
Alternativ könnt ihr auch mit Stevia süßen. 

Wenn ihr eine Kuvertüre von minderer Qualität habt, kann es auch sein, dass sie sich in der
Milch nicht so richtig auflöst und ihr Klümpchen in der Milch rumschwimmen habt. 
Ich benutze Kuvertüre im Block. Diese muss man im Wasserbad schmelzen. Damit hatte ich noch nie Probleme. 


pimpen:
Natürlich müsst ihr keine Gewürze/ Konfitüre hinzugeben. Aber man kann so tolle Varianten kreieren.
z.B.:
  • weiße Schokolade mit Vanillemark (das Mark am besten in die komplette Schokomasse unterrühren) 
  • weiße Schokolade mit Himbeerfüllung
  • Zartbitterschokolade mit Chili
  • Zartbitterschokolade mit Kirschfüllung und Chili
  • Zartbitterschokolade mit Zimt
  • ....


Ich gebe die Gewürze sehr gern in die Form und nicht direkt in die Schokomasse. So kann ich mit einer Ladung Schokolade viele verschiedene Varianten machen. 


Bei der Füllung solltet ihr darauf achten, dass nicht zu große Fruchtstückchen darin rum dümpeln. 
Das macht sich sonst bei der Dosierung nicht so gut. Außerdem würden dann später zu große Frucht"brocken" in der Milch schwimmen. 
Wer keine Fruchtstückchen in der Milch mag, der nimmt natürlich Konfitüre ohne Fruchtstückchen.


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