[Rezept] Vorratshaltung // Löwenzahnhonig herstellen - süßen und heilen mit Wildkräuterblüten


Der Frühling ist da und somit fällt auch der Startschuss für die neue Einmachsaison. Du kannst nicht nur das klassische Obst und Gemüse auf Vorrat einmachen, sondern auch Wildkräuter.

Aus den Blüten des Löwenzahns lässt sich ein leckerer veganer Honig kochen, den du zum Süßen deiner Speisen nutzen oder aber als Brotaustrich essen kannst. Darüber hinaus besitzt der Löwenzahnhonig aber auch heilende Inhalsstoffe, die dem Bienenhonig, im Einsatz bei Erkältungskrankheiten in nichts nachsteht.



Zutaten:
  • 350 g Löwenzahnblüten
  • 2 kg Haushaltszucker
  • 1 Liter Wasser
  • 2 Bio Zitronen


Utensilien:
  • Backpapier
  • großer Topf mit Deckel²
  • Schneidebrett
  • Küchenmesser
  • Sparschäler² (der die Schale sehr dünn abschält)
  • Messbecher
  • Abtropfsieb
  • 2 Geschirrtücher
  • Esslöffel
  • Kochlöffel
  • Suppenkelle
  • Einfülltrichter
  • sterilisierte Einmachgläser mit Deckel 



Anhand dieser reichlich bebilderten Diashow, gelingt dir die Umsetzung im Handumdrehen.



[eins] sammle nur voll aufgeblühte und trockene Blüten. Das ist wichtig, weil der Löwenzahnhonig im Prinzip nur aus dem Blütenstaub und den zusätzlichen Zutaten wie Zucker, Wasser und Co. besteht. 

[zwei] die beste Sammelzeit ist ein trockener und sonniger Tag, ca. 12-17 Uhr.

[drei] wie beim pflücken der Blüten, gilt auch beim putzen die oberste Regel: vermeide es, auf den Blüten "rumzutatschen". Wenn du die Blüten zu oft anfasst, hast du demzufolge mehr Blütenstaub an den Fingern als im späteren Löwenzahnhonig.

[vier] das "Ruhen"der gepflückten Blüten wirkt sich nicht auf die spätere Qualität des Honigs aus, sondern dient lediglich dazu, dass Käfer noch die Flucht ergreifen können. Es gibt einen kleinen schwarzen Käfer, der Löwenzahnblüten liebt. Auf diese Weise vermeidest du die spätere Fleischeinlage in deinem Honig.

[fünf] die aufgekochten Blüten sollten ohne Deckel auskühlen und dann erst abgedeckt ruhen, weil sich sonst zu viel Kondenswasser bildet (der natürlich wieder zurück in den Sud fließen würde).... woraus sich ergeben würde, dass du den Sud am Ende länger einkochen müsstest (warum also die Prozedur unnötig verlängern?)

[sechs] zum einreduzieren des Honigs empfiehlt sich ein großer Topf, da durch die größere Oberfläche auch das reduzieren schneller voran geht 

[sieben] es kann vorkommen, dass sich (nach dem Erkalten oder nach einiger Zeit der Lagerung) Zuckerkristalle im Honig bilden. Ist mir auch schon passiert und bis jetzt konnte ich noch nicht feststellen, woran es lag! Aber wenn man das Glas für einige Zeit ins warme Wasserbad bad stellt, wird alles wieder flüssig.


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